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	<title>Der historische Blog</title>
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	<description>Historische Häppchen für Zwischendurch</description>
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		<title>Kartoffelanbau</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 13:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches aus der Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Im 19. Jahrhundert stellt die Ausbreitung des feldmässigen Kartoffelanbaus die wichtigste Innovation auf dem Lebensmittelmarkt dar. Mit der Kartoffel können endlich die wiederkehrenden Hungersnöte überwunden werden. Sie bildet eine billige Alternative zu Brot. Endgültige Durchsetzung des Kartoffelanbaus durch die napoleonischen Kriege &#8230; <a href="http://www.der-historische-blog.ch/?p=76">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.der-historische-blog.ch/wp-content/uploads/2011/09/P1010137.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-77" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.der-historische-blog.ch/wp-content/uploads/2011/09/P1010137-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Im 19. Jahrhundert stellt die <strong>Ausbreitung des feldmässigen Kartoffelanbaus</strong> die wichtigste Innovation auf dem Lebensmittelmarkt dar. Mit der Kartoffel können endlich die wiederkehrenden Hungersnöte überwunden werden. Sie bildet eine billige Alternative zu Brot. Endgültige Durchsetzung des Kartoffelanbaus durch die napoleonischen Kriege und Kontinentalsperre.</p>
<p>1800 ca. 20 kg pro Person/Jahr, 1840 80 kg und 1905 160 kg.</p>
<p>Die Einführung der Kartoffel führt zur Abnahme des Anteils von Getreide an der Alltagskost, auch starker Rückgang bei Kohl, Rüben, Lauch, Linsen usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gourmeterlebnis Peyrou</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drehpunkt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches aus der Gegenwart]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich waren wir zu dritt im Hotel du Peyrou essen. Das Essen war ein absolutes Erlebnis. Das Hotel, besser gesagt das Schloss, stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht mitten in Neuchâtel, unweit des Sees. Vor den Seeaufschüttungen reichte der &#8230; <a href="http://www.der-historische-blog.ch/?p=43">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich waren wir zu dritt im Hotel du Peyrou essen. Das Essen war ein absolutes Erlebnis. Das Hotel, besser gesagt das Schloss, stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht mitten in Neuchâtel, unweit des Sees. Vor den Seeaufschüttungen reichte der Garten vor dem Schloss sogar direkt ans Seeufer. Der kleine Park ist im Stil von Renaissance-Gärten angelegt, d.h. mit geometrischer Unterteilung der Anlage in Teilflächen, die mit niedrigen Buchshecken eingefasst sind und als Ganzes ein Muster ergeben. Hier ist es ein Kreis in der Mitte mit strahlenförmig abgehenden Linien. Der Mittelpunkt bildet ein Wasserbecken mit einer Statue. Die Kreisfläche wird vertikal durch sehr alte, mehrere Meter hohe, kegelförmig zugeschnittene Eiben betont. Trotz der strengen geometrischen Formen sind Elemente von Landschaftsparkanlagen vorhanden. So bildet das dunkle Grün der Eiben einen sehr schönen Kontrast zu den hellgrünen Hecken, den breiten Kieswegen und den Natursteinmauern der äusseren Einfriedung. Auch sind Ansätze des Spiels mit Sichtachsen zu erkennen. Steht man vor dem Mittelfenster des Gebäudes wird der Blick auf die Staue in der Mitte des Wasserbeckens gelenkt, wo er einen Augenblick inne hält, um dann direkt weiter durch die breite Öffnung zwischen zwei Eiben und den breiten Kiesweg zum Gartentor und zum See zu wandern. Wandelt man zwischen den Beeten, öffnen sich immer wieder neue Ansichten auf Teilflächen. Ganz besonders apart ist die Idee, die Beete den Hecken und Einfassungen entlang mit Kräutern und Gemüsen zu bestücken, anstatt wie gewohnt Flor anzupflanzen. So ergibt sich ein wunderbares Spiel von schier unendlich vielen Grüntönen. Und was passt besser zu einem Gourmetlokal als Kräuter und Gemüse im Garten. Aber nun zurück zum Essen. Entzückt durch den schönen Anfang nahmen wir Platz. Für die Handtaschen wurde ein speziell niedriger Sessel herangeschoben. Wir wählten das Fischmenü und erlebten in der Folge ein immer wieder aufs Neue überraschende Gaumenfeuerwerk. Wir alle hatten wohl die einzelnen Bestandteile der aufgetischten Speisen schon einmal gegessen, aber noch nie in den dargereichten Formen, Konsistenzen und Zusammensetzungen. Mit jedem Gang erlebten wir Elemente, die wir vorher so nicht gekannt haben. Unsere Entzückung steigerte sich von Gang zu Gang. Wir konnten kaum glauben, derart positiv überrascht zu werden. Und wir konnten kaum glauben, dass dieses Lokal von Gault-Millau nur mit 14 Punkten bedacht worden ist. Das muss ein Fehler sein. Für uns ist es jedenfalls die angenehmste Entdeckung seit langem. Warum sind wir bloss nicht schon früher hingegangen.</p>
<p>- Hotel du Peyrou, Neuchâtel, Gastgeber: Chefkoch Craig Penlington<br />
<a title="www.dupeyrou.ch" href="http://www.dupeyrou.ch" target="_blank">www.dupeyrou.ch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus der Thurgauer Zeitung von 1817</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 11:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drehpunkt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes aus vergangenen Zeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Nordamerika sind am 2ten Aprill von Basel abermals sechs Schiffe mit 1800 meistens jungen Schweizern, grösstentheils aus den Kantonen Basel und Aargau, abgefahren. Von den bereits in Amerika angekommenen sind wenige, die ihren Entschluss nicht bereuen. Zur nochmaligen Warnung &#8230; <a href="http://www.der-historische-blog.ch/?p=39">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.der-historische-blog.ch/wp-content/uploads/2011/09/zeitung.png"><img src="http://www.der-historische-blog.ch/wp-content/uploads/2011/09/zeitung-150x150.png" alt="Thurgauer Zeitung von 1817" title="Zeitung" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-65" /></a><br />
<blockquote>Nach Nordamerika sind am 2ten Aprill von Basel abermals sechs Schiffe mit 1800 meistens jungen Schweizern, grösstentheils aus den Kantonen Basel und Aargau, abgefahren. Von den bereits in Amerika angekommenen sind wenige, die ihren Entschluss nicht bereuen. Zur nochmaligen Warnung für diejenigen, welche ohne Geld dahin auswandern, mag folgende Stelle aus einem Bericht über eine Reise nach Amerika hier stehen: „Wer Lust zum Landleben und viel Geld hat, der thut gut nach Amerika zu kommen, es ist ein wahres Paradies. Wie aber unsre Schweizer ankamen, ohne Geld und ohne Aussicht, das ist ein Elend! Es kam vor kurzem ein Schiff mit 500 dieser Unglücklichen, die nicht einmal ihre Fracht bezahlen konnten. Viele bereuen ihr Auswandern sehr, nun ists aber zu spät. Sie wurden hier zum Dienste verkauft, Kinder wurden am Besten bezahlt, Mädchen und Knaben werden für ihre Fracht bis ins 18te und 21ste Jahr gleich den schwarzen Sklaven behandelt, ein gesunder und starker Mann muss für seine Fracht von achtzig Thalern 4 bis 5 Jahre arbeiten und alte Leute will man gar nicht, so dass wirklich noch in die 50 auf dem Schiff liegen und mit bangem Herzen erwarten, was ihr Loos seyn wird. Finden sie endlich keine Abnehmer, die sie für die Fracht annehmen wollen, so werden sie ins Gefängnis abgeführt, wo sie unter den Missethätern so lange Marmor sägen müssen, bis ihre Fracht abverdient ist, welches 10 bis 12 Jahre anstehen kann. Barbaren sind die Menschen oder vielmehr die Wucherer, die sich mit einem solchen Handel bereichern; es sind einige Deutsche, die es thun und die einladendsten Flugschriften in Umlauf bringen; der Lezte, der sich zu diesem Zwek hier einschifte, sagte vor seiner Abreise, das sey die lezte Reie, gelinge ihm noch diese, so seye er reich genug. Das Schiff, welches die lezten Einwanderer überbrachte, hatte wenigstens 30,000 Gulden Gewinn. Leute, die ihre Reise bezahlen können, und noch etwas Geld in Händen behalten, um Land anzukaufen und sich einige Zeit zu nähren, machen die Sache sehr gut, die andern aber sind unglücklicher als sie nie in Europa seyn würden. Ein guter Arbeiter ist hier auch nicht übel dran, diese nehmen aber sehr zu, und am Ende werden sie auch nicht mehr ihren Vortheil finden; übrigens kann sich nicht so leicht ein junger Europäer an das hiesige traurige ländliche Leben gewöhnen; mancher wird vom Heimweh befallen.“</p></blockquote>
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		<title>Aus der Thurgauer Zeitung von 1817</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 11:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drehpunkt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes aus vergangenen Zeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Allerley, Thurgauer Zeitung Als Ersparrung der Saat, und zu Vermehrung der Erndte, wird beym Erdäpfelpflanzen die irrländische Methode anempfohlen, nach welcher die Erdäpfel weiter als gewohnt auseinandergesezt, und die ersten Schösslinge des Krauts, wenn sie 7 bis 8 Zoll lang &#8230; <a href="http://www.der-historische-blog.ch/?p=20">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.der-historische-blog.ch/wp-content/uploads/2011/09/zeitung1.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69" title="zeitung" src="http://www.der-historische-blog.ch/wp-content/uploads/2011/09/zeitung1-150x150.png" alt="Thurgauer Zeitung von 1817" width="150" height="150" /></a><br />
Allerley, Thurgauer Zeitung</p>
<blockquote><p>Als Ersparrung der Saat, und zu Vermehrung der Erndte, wird beym Erdäpfelpflanzen die irrländische Methode anempfohlen, nach welcher die Erdäpfel weiter als gewohnt auseinandergesezt, und die ersten Schösslinge des Krauts, wenn sie 7 bis 8 Zoll lang sind, bis fast an die Spize in die Erde rings um die Pflanze her versenkt werden. Es sollen dieselben ausschlagen und die grösste Frucht ansezen, jedoch wird die Pflanzung elbst, etwas frühzeitig statt haben sollen.</p></blockquote>
<blockquote><p> </p></blockquote>
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		<title>Aus dem Tagebuch des Landarztes Elias Haffter</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 11:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drehpunkt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes aus vergangenen Zeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[2. Mai 1851: Mit Herrn Statthalter Kesselring unternahm ich eine amtliche Fahrt nach Andwil, woselbst ein 39 Jahre alter Weber aus Lebensüberdruss erst den Strick, dann das Messer, dann das Wasser benützen wollte, um sein Leben zu enden. Aber der &#8230; <a href="http://www.der-historische-blog.ch/?p=14">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2. Mai 1851:</p>
<blockquote><p>Mit Herrn Statthalter Kesselring unternahm ich eine amtliche Fahrt nach Andwil, woselbst ein 39 Jahre alter Weber aus Lebensüberdruss erst den Strick, dann das Messer, dann das Wasser benützen wollte, um sein Leben zu enden. Aber der Strick war zu schlaff, das Messer machte wohl eine vier Zoll lange Halswunde, aber das kalte Wasser, in welches der Unglückliche sich nachher stürzte, mag blutstillend gewirkt haben. Hier im kalten Wasser behagte es ihm auch wieder nicht und er kroch heraus, um dann liegen zu bleiben, wo er ohnmächtig aufgefunden wurde. Er hatte noch nicht den Mut zum Sterben.</p></blockquote>
<p>Aus dem Tagebuch des Landarztes Elias Haffter, 1803-1861, Weinfelden, in Soland, Rolf: So lebten unsere Vorfahren, Lehrmittelverlag Kt TG 1983, Wolfau-Druck Rudolf Mühlemann, Weinfelden</p>
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